Mehr Erfolg bei der Wohnungssuche mit der Mieterselbstauskunft.

Egal ob München, Frankfurt oder Berlin. Viele Vermieter, Wohnungsgesellschaften und Immobilienmakler möchten vor der Unterschrift unter dem Mietvertrag eine Selbstauskunft einholen.

Werde der Liebling von potenziellen Vermietern und bringe schon bei der Wohnungsbesichtigung eine ausgefüllte Mieterselbstauskunft mit!

Unser Tipp für die Wohnungssuche. Jetzt direkt noch eine Schufa-Auskunft einholen!

Vorlagen zum Download:

Selbstauskunft für Mieter

Selbstauskunft

Geringverdiener haben es bei der Wohnungssuche besonders schwer eine günstige Wohnung zu finden.

Das Warten auf öffentlich geförderten Wohnraum mit Wohnberechtigungsschein (WBS) kann sehr lange dauern. Manchmal sogar mehrere Monate.

Leider ist für Arbeitslose die Wohnungssuche in Ballungszentren wie Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf, Köln oder Frankfurt sehr aufwendig. In der Praxis werden Bezieher von öffentlichen Hilfsgelder sogar teilweise vor dem Besichtigungstermin aussortiert.

Checkliste: Welche Unterlagen brauche ich für eine Wohnungsbewerbung?

Eine vollständige Wohnungsbewerbung enthält folgende Unterlagen:

  • Mieterselbstauskunft (kostenlos downloaden)
  • Schufa Auskunft (online beantragen)       
  • Lebenslauf (kostenlos online erstellen)

Umstritten. Jedoch in vielen Fällen und in angespannten Ballungszentren empfehlenswert. 

  • Gehaltsabrechnung

Die Verdienstabrechnungen der letzten 3 Monate als Kopie.

  • Mietzahlungsbestätigung

Die ausgedruckten Überweisungsbelege der letzten 3 Monate sollte in der Regel ausreichen. Wurde die Miete vom Amt direkt gezahlt, dann sollten Sie dies anhand von Überweisungsbelegen nachweisen. Damit können Sie zusätzliche Pluspunkte bei Ihrem Vermieter erzielen.

  • Wohnberechtigungsschein in Kopie

Wieso brauche ich eine Mieterselbstauskunft?

Der Vermieter hat ein Interesse daran in Erfahrung zu bringen wer in sein Eigentum, also seine Wohnung oder Haus einziehen wird. Neben dem persönlichen Eindruck des Vermieters sind in der Regel auch harte Fakten, wie z.B. Familienstand, Beruf, Nettoeinkommen, jetzige Wohnsituation, Kinder und Haustiere ein wichtiger Baustein für die Auswahl seines Wunschmieters. 

In den meisten Fällen erhöht ein positiver Bonitätscheck, sprich die Schufa Selbstauskunft die Chance darauf auf einen positiven Eindruck zu hinterlassen und die Wohnung zu erhalten.

Muss ich als Mieter eine freiwillige Selbstauskunft abgeben?

Nein. Es gibt keinen generellen gesetzlichen Anspruch seitens des Vermieters. Der Mieter ist also nicht verpflichtet die Mieterselbstauskunft abzugeben. Es hat sich jedoch in der Praxis gezeigt, dass Vermieter solche Mietinteressenten ohne Selbstauskunft benachteiligen. 

Welche Fragen muss der Mieter bei der Selbstauskunft beantworten?

Mietinteressenten zu stellen. Deswegen ist zwar eine Mieterselbstauskunft generell als positiv zu werten, jedoch sind nicht alle Fragen zulässig.

Insbesondere Fragen, welche nicht im Zusammenhang mit dem Mietvertrag stehen dürfen vom potenziellen Mieter auch Falsch beantworten, ohne dass der Vermieter nachträglich die Kündigung aussprechen darf.

Beispiele für zulässige Fragen in der Mieter Selbstauskunft: 

  • Identität des Mieters (Name, Anschrift, Geburtsdatum)
  • Familienstand
  • Anzahl der Personen im Haushalt
  • Arbeitsverhältnis und Arbeitgeber
  • Nettoeinkommen
  • Haustiere
  • … ob Sie Raucher sind?
  • … ob ein anderer Grundsicherungsträger die Mietkosten für Sie trägt? (ungefragte Aufklärungspflicht)
  • … ob ein Insolvenzverfahren eröffnet worden ist? (ungefragte Aufklärungspflicht)
  • … ob eine eidesstattliche Versicherung abgegebenen wurde
  • … ob eine Einkommenspfändung vorliegt
  • … ob offene Mietschulden aus anderen Mietverhältnissen vorliegen

Beispiele für unzulässige Fragen in der Mieter Selbstauskunft:

  • Politische Gesinnung, oder Parteiangehörigkeit
  • Fragen zur zukünftigen Familienplanung
  • Sexuelle Ausrichtung 
  • Ethnische Zugehörigkeit oder Nationalität
  • Musikgeschmack
  • Hobbies
  • Krankheiten oder Behinderungen
  • Vorstrafen oder Ermittlungsverfahren
  • Einkommensverhältnisse von Angehörigen ohne Verbindung zum Mietvertrag (z.B. Vermögensnachweise der Eltern)

Gibt es eine ungefragte Aufklärungspflicht des Mieters?

Es gibt eine eigene Aufklärungspflicht des Mieters gegenüber dem Vermieter. Insbesondere dann, wenn die Mietkosten einen erheblichen Anteil des Nettoeinkommens des Mieters betragen. In der Regel wird ein Mietzins von über 75% und mehr angesetzt. 

Darüber hinaus besteht eine Pflicht anzugeben, ob die Kosten der Wohnung vom Sozialamt oder anderen Grundsicherungsträgern, wie z.B. dem Jobcenter übernommen werden. Ebenso müssen Sie offenbaren, ob ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde. 

Welche Folgen haben falsche Angaben bei der Mieterselbstauskunft?

Generell ist es ratsam als Mieter die Angaben wahrheitsgemäß auszufüllen. Bitte bedenken Sie, dass ein gutes Verhältnis zu dem Vermieter auch immer in Ihrem Interesse ist.

Hat der Mieter jedoch bei den Angaben zur Mieter Selbstauskunft auf zulässige Fragen falsche Angaben gemacht, so hat der Vermieter die Möglichkeit gegen den Mietvertrag vorzugehen. Insbesondere dann, wenn eine wesentliche Bedeutung für das Mietverhältnis besteht. Es besteht die Gefahr einer fristlosen Kündigung. Hat der Mieter bei unzulässigen Fragen falschangaben gemacht, so besteht ohne weiteres keine rechtlich nachteiligen Folgen für Ihn.

Häufig gestellte Fragen zur Selbstauskunft für Mieter

Was muss man bei einer Selbstauskunft angeben?

Mit der Selbstauskunft möchte der Vermieter mehr über dich und deine Einkommens- und Wohnverhältnisse erfahren. Inhalt der Selbstauskunft sind Angaben zu deinem Einkommen, derzeitigen Wohnverhältnissen, Haushaltsangehörigen und ob du offenen Mietschulden hast.
Alle Informationen und Vorlagen zur Selbstauskunft findest du hier.

Was ist eine Selbstauskunft für Mieter?

Eine Mieterselbstauskunft ist eine Selbstauskunft eines Mieterinteressenten für den künftigen Vermieter. Hiermit kannst du den Vermieter über deine privaten Lebensumstände informieren.
Jetzt Vorlage zur Selbstauskunft für Mieter ausfüllen.

Muss ich eine SCHUFA-Selbstauskunft beantragen?

Nein. Aber viele Vermieter bevorzugen Mieter, die eine gute Bonitätsauskunft bei der SCHUFA vorlegen können. Auf angespannten Wohnungsmärkten kommt man sehr oft nicht darum herum, eine SCHUFA-Selbstauskunft zu beantragen.
Weitere Informationen zur Mieterselbstauskunft und SCHUFA.